Kanufreizeit 16

Bericht zur Kanufreizeit 2016

Es war ein warmer Sommerabend in Darmstadt vor der Südostgemeinde in Darmstadt, als wir unsere Reise nach Mecklenburg-Vorpommern antraten. Nun, zumindest fühlte es sich so an, denn in den wohlverdienten Sommerferien um 08:00 Uhr morgens bereit und samt Gepäck vor Ort zu sein, fühlt sich für einen Schüler an, als hätte man ihn seines Schlafes der letzten vergangenen Dekaden beraubt. Die Aufregung und Spannung sorgten immerhin für eine gewisse Grundaktivität des Kleinhirnstammes, sodass merklicher Weise Bewegung kein, klare Artikulation jedoch ein recht großes Problem darstellte. Dies gab sich nach einiger Zeit und wir setzten unsere Reise bei unterhaltsamer Musik fort. Auch dieses Jahr starteten wir in Kratzeburg und genossen bereits den ersten Abend beim gemütlichen Beisammensein in rauchigem Grilldunst und erwarteten freudig unser proteinhaltiges Abendessen. Am nächsten Tag ging die Kanutour bereits los, wir teilten uns in verschiedene Teams auf und nahmen Kurs auf den nächsten Campingplatz. Freudig stellten wir fest, dass ein altbekanntes Kanu mit von der Partie war, verziert mit einem alten Darmstädter Symbol. Sofort stimmten wir eine Art Schlachtruf an: „LILIE!“. Eine bewährte Tradition aus dem letzten Jahr. Wirr nahmen Kurs auf den nächsten Campingplatz und paddelten zügig, da wir alle noch bei Kräften waren. Ein herrliches Wetter war uns die Fahrt über geschenkt und in Kombination mit der natürlichen Schönheit der Gewässer samt Vegetation hatten wir sowohl sehr schöne Fotomotive, als auch eine positiv besaitete Grundstimmung. Ein einziger Tag bot sich als Ausnahme an und so gab es auch den ein oder anderen „begossenen Pudel“, welcher sich, nach Ankunft am ersehnten Campingplatz, leicht durch eine heiße Dusche „kurieren“ ließ. Ansonsten genoss man das schöne Wetter in vollen Zügen, stand zum ersten Mal in der Geschichte der Kanufreizeit auf dem See in Funkkontakt und unterhielt sich abends miteinander, nach einem ermüdenden Tag und kam bei einem heißen Tee im gemeinsamen Kreis zur Ruhe, wenngleich man am letzten Abend auch immer ein wenig wehmütig zurückblickt. So hatten wir doch, wie jedes Jahr, eine sehr schöne Zeit und freuen uns bereits jetzt auf die nächste Fahrt.

An dieser Stelle noch einmal ein Dank an alle geduldigen Betreuer, an alle Teilnehmer und Fotographen/Köche/Spültrupps, denn eine harmonische Zusammenarbeit ist das A und O auf einer solchen Freizeit. Ich freue mich bereits darauf ein paar Bilder von überaus selten geschossenen Motiven zu sehen. Wie jede Kanufreizeit herrscht nämlich ein deutlicher Mangel daran: die Rede ist natürlich von Entenbildern.